In dem Spiel „Cluedo“ haben sechs Personen eine Einladung von Dr. Schwarz erhalten. Dieser lädt sie zu sich ein, um seinen 30. Geburtstag zu feiern und die Neueröffnung seiner Villa. Nachdem die Gäste diese Einladung erhalten haben, machen sie sich auf den Weg zu der Villa Neubrunn. Doch als die Gäste dort ankommen, ist der Gastgeber tot. Eure Aufgabe ist es nun, herauszufinden, wer Dr. Schwarz ermordet hat. Dabei müsst ihr ebenfalls herausbekommen mit was und wo er ermordet wurde.
Cluedo ist ein spannendes Spiel, was zum Rätseln und Raten animiert. Es macht immer wieder Spaß, dieses Spiel zu spielen und zu versuchen, als erster den Mörder zu finden.
Daten des Spiels

| Spieleranzahl: | 2 bis 6 Spieler |
| Altersempfehlung: | ab 8 Jahren |
| Spieldauer: | 45 bis 60 min. |
| Ersterscheinung: | 2015 |
| Spieleart: | Deduktionsspiel |
| Hersteller: | Hasbro |
| Spielautor: | Anthony Ernest Pratt, Elva Pratt |
Cluedo gehört zu den bekanntesten Krimi- und Deduktionsspielen überhaupt. Seit seiner Entstehung verbindet das Gesellschaftsspiel eine einfache Grundidee mit einer überraschend anspruchsvollen Aufgabe: Aus Hinweisen muss Schritt für Schritt rekonstruiert werden, wer eine Tat begangen hat, wo sie passiert ist und welche Tatwaffe verwendet wurde.
Dabei geht es nicht nur darum, möglichst schnell eine Vermutung abzugeben. Cluedo belohnt vor allem systematisches Ausschließen, genaues Beobachten und einen guten Umgang mit unvollständigen Informationen. Jede Aussage der Mitspielenden kann ein wichtiges Puzzleteil sein – gleichzeitig muss zwischen sicheren Erkenntnissen, Vermutungen und bewusst irreführenden Spielzügen unterschieden werden.
Die wichtigsten Fakten zu Cluedo
- Spieltyp: Deduktions-, Kriminal- und Gesellschaftsspiel
- Originaltitel: Cluedo
- Ursprung: Großbritannien
- Erfinder: Anthony E. Pratt
- Entstehungszeit: 1940er-Jahre
- Spielprinzip: Durch Hinweise werden Täter, Tatort und Tatwaffe ermittelt.
- Typische Spielerzahl: 3 bis 6 Personen, abhängig von der jeweiligen Ausgabe
- Altersempfehlung: je nach Ausgabe meist ab etwa 8 Jahren
- Spieldauer: häufig etwa 30 bis 60 Minuten
- Zentrales Spielelement: Deduktion und Ausschlussverfahren
- Benötigte Fähigkeiten: logisches Denken, Konzentration, Notizen und strategisches Fragen
- Besonderheit: Die entscheidenden Informationen sind nicht vollständig sichtbar, sondern müssen aus den Antworten der anderen Personen abgeleitet werden.
- Ziel: Die drei Karten im geheimen Lösungspäckchen korrekt bestimmen: Person, Raum und Waffe.
- Bekannte Bestandteile: Spielplan, Verdächtige, Räume, Waffen, Karten und Ermittlungsbogen
- Thema: klassischer Kriminalfall in einem abgeschlossenen Anwesen
Wie entstand Cluedo?
Die Geschichte von Cluedo beginnt im Großbritannien der 1940er-Jahre. Erfunden wurde das Spiel von Anthony E. Pratt, einem englischen Musiker und Spieleerfinder. Während des Zweiten Weltkriegs entwickelte Pratt gemeinsam mit seiner Frau Elva die Idee für ein Krimispiel, das sich mit den damals beliebten Detektivgeschichten beschäftigte.
Das ursprüngliche Spiel trug zunächst den Namen „Murder!“. Das Grundprinzip war bereits damals dasselbe: Ein Mordfall sollte anhand verschiedener Hinweise aufgeklärt werden. Nach dem Krieg wurde das Spiel vom britischen Spieleverlag Waddingtons veröffentlicht und erhielt den Namen Cluedo – eine Kombination aus „Clue“ (Hinweis) und „Ludo“, dem lateinischen Begriff für „Ich spiele“.
Seit seiner Veröffentlichung wurde Cluedo mehrfach überarbeitet. Figuren, Räume, Waffen und das Design des Spielplans wurden im Laufe der Jahrzehnte teilweise verändert. Das grundlegende Konzept blieb jedoch erhalten:
➡️Durch geschicktes Kombinieren und Hinweisen wird ermittelt, wer der Tätet war, wo die Tat stattfand und welche Waffe verwendet wurde.
So entwickelte sich Cluedo von einem britischen Krimispiel der Nachkriegszeit zu einem international bekannten Klassiker unter den Deduktions- und Gesellschaftsspielen.
Die Spielvorbereitung
Cluedo ist ein Krimi-Brettspiel, bei dem ein fiktiver Mordfall aufgeklärt werden muss. Zu Beginn des Spiels wird eine Karte aus jeder der drei Kategorien Verdächtige Person, Raum und Tatwaffe geheim beiseitegelegt. Diese drei Karten bilden gemeinsam die Lösung des Falls.
Alle 6 Spielfiguren werden an den Rand des Spielplans auf ihre jeweiligen Startfelder gestellt. Auch wenn ihr mit weniger als 6 Spielern spielt, müsst ihr alle Figuren dort hinstellen. Nun darf sich jeder Spieler eine Spielfigur aussuchen. Die Waffen legt ihr einzeln in verschiedene Räume. Welche Waffe in welchen Raum gelegt wird, ist dabei egal und darf beliebig entschieden werden.
Jetzt nehmt ihr euch die 29 Beweiskarten und mischt diese gut durch. Diese werden nun als verdeckter Stapel neben den Spielplan gelegt.
Die übrigen Karten werden in separate Stapel sortiert: Personen, Waffen, Räume. Mischt jeden Stapel und legt diese dann ebenfalls verdeckt hin.
Jetzt nimmt einer von euch von jedem Stapel die oberste Karte, ohne, dass diese jemand sehen kann. Diese 3 Karten werden nun in die Fallakte gesteckt. Damit habt ihr dann festgelegt, wer Dr. Schwarz mit was und wo umgebracht hat. Bei Cluedo geht es nun darum, diese Karten herauszufinden.
Die restlichen Cluedo Karten werden nun zusammen gemischt und an alle Spieler ausgeteilt. Dabei macht es nichts, wenn ein paar Spieler mehr Karten haben als andere.
Nun benötigt jeder Spieler noch ein Blatt des Detektiv-Notizblocks und einen Stift. Jeder sieht sich seine Cluedo Karten an und markiert diese auf seinem Detektiv-Notizzettel. Auf diesem Notizzettel werdet ihr nun Stück für Stück herausfinden, welche Karten nicht in der Fallakte sein können und kommt somit dem Mörder, der Tatwaffe und dem Ort auf die Spur.
Selbstverständlich müsst ihr eure Cluedo Karten und euren Notizzettel vor den anderen geheim halten.
Ziel des Spiels
Ziel bei Cluedo ist es, herauszubekommen, wer Dr. Schwarz mit welcher Waffe wo ermordet hat. Man muss also mit jeder Runde Hinweise sammeln, um Personen, Waffen und Orte ausschließen zu können. Wenn man sich sicher ist, die richtigen Karten herausgefunden zu haben, kann man einmal eine Anklage erheben. Liegt man falsch, scheidet man allerdings aus dem Spiel aus.

Der Spielablauf
Cluedo wird immer von Fräulein Gloria begonnen. Sollte diese Figur keiner spielen, folgt Gatow, Orchidee usw.
Wenn man am Zug ist, muss man beide Würfel werfen. Wenn man dabei eine Lupe gewürfelt hat, muss man eine Beweiskarte ziehen. Diese muss man vorlesen und dann ausführen. Wenn man 2 Lupen gewürfelt hat, muss man entsprechend 2 Karten ziehen. Wenn man dadurch eine Cluedo Karte enthüllt, markiert man sich diese auf seinem Notizzettel. Die Beweiskarten, die man gespielt hat, werden wieder zurück unter den Stapel gesteckt.
Nun muss man seine Spielfigur um so viele Felder ziehen, wie man gewürfelt hat. Hat man eine Lupe gewürfelt, zählt diese als 1. Beim Ziehen ist Folgendes zu beachten: Man darf seine Figur nicht diagonal ziehen, man darf während eines Zuges nicht zweimal dasselbe Feld betreten und man darf nicht über Felder ziehen oder auf solchen landen, auf denen bereits andere Spielfiguren stehen.
Optional zu dem Ziehen seiner Spielfigur kann man auch einen Geheimgang nutzen. Dafür muss man seine Spielfigur einfach von einem Eckraum in den Raum stellen, mit dem dieser verbunden ist. Andernfalls kann man auch einfach in dem Raum stehen bleiben, indem man sich gerade befindet, nachdem man durch einen Verdachtsfall dort gelandet ist.
Zum Schluss seines Zuges muss man einen Verdacht aussprechen. Dieser ist dafür da, um nach und nach herauszufinden, welche 3 Karten sich in der Fallakte befinden. Man verdächtigt immer den Raum, in dem man steht und zusätzlich noch eine beliebige Figur und Waffe. Der Verdacht muss dabei laut ausgesprochen werden: „Ich verdächtige Person den Mord mit Waffe im Raum begangen zu haben.“ Abschließend zu dem Verdachtsausspruch muss man die genannte Person und Waffe in den Raum legen, in dem man sich befindet.
Der Spieler, der links von einem sitzt, zeigt einem nun heimlich eine verdächtige Karte, wenn er denn eine davon besitzt. Wenn er mehrere verdächtigte Karten besitzt, darf er selbst entscheiden, welche er davon zeigt. Sollte der linke Spieler keine verdächtige Karte besitzen, fragst du den nächsten Spieler. Sollte dieser ebenfalls keine dieser Karten besitzen, fragst du erneut den nächsten, bis einer eine verdächtige Karte zeigen kann. Damit ist die Befragung dann beendet. Selbstverständlich kann es auch vorkommen, dass keiner eine Karte vorzeigen kann. Aber auch das kann ein wertvoller Hinweis sein.
Wenn die eigene Figur durch einen Verdacht in einen anderen Raum gezogen wird, beginnt man von dort aus seinen nächsten Zug.
Nun muss man seine erworbenen Hinweise notieren. Denn je nachdem, ob und welche Karten die Mitspieler einem zeigen, kann man nach und nach Personen, Waffen oder Räume ausschließen. Man markiert sich also die Karten, die einem gezeigt wurden auf seinem Notizzettel, da diese schließlich nicht in der Fallakte stecken können.
Danach ist der Zug beendet und der nächste Spieler ist an der Reihe.
Anklage erheben
Wenn man glaubt, herausgefunden zu haben, wer mit welcher Waffe wo den Mord begangen hat, kann man eine Anklage erheben. Man darf direkt nach dem Ausspruch eines Verdachts Anklage erheben. Man muss also nicht nochmal würfeln oder sich in dem Raum befinden, den man in seiner Anklage nennt. Allerdings muss man am Zug sein, um eine Anklage zu erheben. Da man bei Cluedo pro Spiel nur einmal Anklage erheben darf, sollte man sich ziemlich sicher sein, wenn man dies vor hat.
Seine Anklage, die man erheben möchte, muss man dann aussprechen: „Ich klage Person an, Dr. Schwarz mit Waffe im Raum ermordet zu haben.“ Ist dies ausgesprochen, darf man heimlich in die Fallakte schauen.
Wenn dort die zuvor genannten 3 Karten drinnen sind, hat man Cluedo gewonnen. Der Mord wurde aufgeklärt und man zeigt seinen Mitspielern als Beweis die Karten.
Wenn sich nicht die Karten in der Fallakte befinden, die man vermutet hat, steckt man sie wieder zurück in die Akte. Dabei darf kein anderer Spieler diese Karten sehen. Man scheidet nun aus dem Spiel aus, muss den Mitspielern aber seine Karten zeigen, wenn diese bei einem Verdacht danach fragen. Die anderen Spieler spielen das Spiel so lange weiter, bis es einer schafft, den Mord zu lösen. Gelingt dies keinem, hat keiner das Spiel Cluedo gewonnen.
➡️Was Cluedo von anderen Gesellschaftsspielen unterscheidet
Viele Brettspiele basieren auf Punkten, Ressourcen, Gebietskontrolle oder direktem Wettbewerb. Cluedo verfolgt einen anderen Ansatz. Es geht nicht darum, möglichst viele Ressourcen anzuhäufen. Stattdessen besitzt jeder Spieler unvollständige Informationen.
Der Wettbewerb entsteht daraus, diese Informationen schneller und zuverlässiger zusammenzusetzen als die anderen. Das macht Cluedo zu einem frühen und bis heute verständlichen Beispiel für ein Informationsspiel mit Deduktionselementen.
Wie funktioniert Cluedo?
Das grundlegende Spielprinzip von Cluedo lässt sich in mehrere Schritte unterteilen:
| 1. Die geheime Lösung wird festgelegt | Vor Beginn wird jeweils eine Karte aus den Kategorien Person, Raum und Waffe ausgewählt und verdeckt in einen separaten Umschlag beziehungsweise das Lösungspäckchen gelegt. Niemand darf diese Karten kennen. Damit steht der unbekannte Kriminalfall fest. |
| 2. Die übrigen Karten werden verteilt | Alle anderen Karten werden möglichst gleichmäßig unter den Mitspielenden verteilt. Wer eine Karte besitzt, weiß dadurch sicher, dass diese Karte nicht zur geheimen Lösung gehört. Das ist der erste wichtige Schritt der Deduktion. |
| 3. Die Spielfiguren bewegen sich | Die Spielfiguren werden auf dem Spielplan bewegt. Ziel ist es, verschiedene Räume zu erreichen. Die Bewegung über den Spielplan ist dabei nicht bloß ein dekoratives Element. Die Position auf dem Spielplan bestimmt, welche Räume für eine konkrete Vermutung genutzt werden können. |
| 4. Eine Vermutung wird ausgesprochen | Befindet sich eine Spielfigur in einem Raum, kann eine Vermutung formuliert werden. Typischerweise besteht sie aus: ➡️einer verdächtigen Person, ➡️dem aktuellen Raum, ➡️einer Tatwaffe. Beispielsweise könnte eine Vermutung lauten: „War es Professor Plum im Arbeitszimmer mit dem Kerzenständer?“ Die genannten Karten werden anschließend von den Mitspielenden überprüft. |
| 5. Die anderen Personen müssen Hinweise geben | Kann eine Person eine der genannten Karten zeigen, muss sie – abhängig von den Regeln der jeweiligen Ausgabe – eine passende Karte geheim vorzeigen. Kann sie keine der drei Karten zeigen, wird die Anfrage an die nächste Person weitergegeben. Dieser scheinbar einfache Vorgang bildet das Herzstück von Cluedo. Denn auch wenn eine Karte gezeigt wird, ist zunächst nur bekannt: Diese Person besitzt mindestens eine der genannten Karten. Welche Karte genau gezeigt wurde, wissen die anderen nicht. |
| 6. Informationen werden notiert | Ein guter Ermittlungsbogen ist bei Cluedo besonders hilfreich. Sich ausschließlich auf das Gedächtnis zu verlassen, funktioniert zwar bei einfachen Partien, wird aber bei mehreren Personen und vielen Vermutungen schnell unübersichtlich. |
Gerne könnt ihr hier nach weiteren tollen Spielen und ihren Anleitungen schauen.
Welche Karten gibt es bei Cluedo?
Das klassische Cluedo-Spiel arbeitet mit drei zentralen Kartenkategorien.
| Verdächtige Personen | Räume | Tatwaffen |
|---|---|---|
| Miss Scarlett | Küche | Dolch |
| Colonel Mustard | Esszimmer | Kerzenständer |
| Mrs. White | Wohnzimmer | Revolver |
| Mr. Green | Arbeitszimmer | Seil |
| Mrs. Peacock | Bibliothek | Rohrzange |
| Professor Plum | Billardzimmer | Bleirohr |
| Wintergarten | ||
| Halle | ||
| Salon | ||
| Die Verdächtigen bilden die möglichen Täter des Falls. Je nach Ausgabe und Version können Namen, Figuren und teilweise auch das Erscheinungsbild variieren. | Die Räume stellen mögliche Tatorte dar. | Die dritte Kategorie bilden die möglichen Tatwaffen. |
Für welches Alter ist Cluedo geeignet?
Cluedo wird je nach Ausgabe für unterschiedliche Altersgruppen angeboten. Häufig liegt die Altersempfehlung bei 8 Jahren oder älter.
Für Kinder ist allerdings weniger das Lesen der Regeln als die Fähigkeit zur Informationsverarbeitung entscheidend. Hilfreich sind grundlegendes logisches Denken, Lesen und Verstehen kurzer Informationen, Konzentrationsfähigkeit, einfache Notizen und Verständnis von „Wenn-dann“-Zusammenhängen.
Für jüngere Kinder kann das vollständige Cluedo-Prinzip zunächst anspruchsvoll sein. Eine vereinfachte Spielweise kann den Einstieg erleichtern.
Cluedo mit Kindern spielen
Cluedo eignet sich grundsätzlich als Familienspiel, sollte aber an das Alter und die Erfahrung der Kinder angepasst werden. Besonders hilfreich ist es, Kindern zunächst zu erklären, dass eine Information nicht automatisch bedeutet, dass etwas wahr ist.
Ein einfaches Beispiel: Wenn eine Person eine Karte zeigen kann, bedeutet das zunächst nur, dass sie mindestens eine der genannten Karten besitzt. Genau diese Unterscheidung ist eine wertvolle Übung im logischen Denken.
Pädagogischer Mehrwert
Cluedo kann unter anderem folgende Fähigkeiten fördern:
- logisches Schlussfolgern,
- Merkfähigkeit,
- Konzentration,
- strukturiertes Arbeiten,
- Mustererkennung,
- sprachliche Kommunikation,
- strategische Planung,
- Umgang mit Wahrscheinlichkeiten,
- genaues Zuhören.
Dabei sollte allerdings nicht behauptet werden, dass ein Gesellschaftsspiel automatisch bestimmte kognitive Fähigkeiten verbessert. Der tatsächliche Lerneffekt hängt stark davon ab, wie regelmäßig, mit welcher Begleitung und auf welchem Entwicklungsniveau gespielt wird.
Typische Fehler beim Cluedo-Spielen
Auch wenn die Grundregeln einfach erscheinen, passieren immer wieder typische Denkfehler.
- Informationen nicht notieren
- Das Gedächtnis kann bei vielen Kombinationen schnell unzuverlässig werden.
- ➡️Besser: Ein systematischer Ermittlungsbogen.
- Das Gedächtnis kann bei vielen Kombinationen schnell unzuverlässig werden.
- Vermutungen mit Tatsachen verwechseln
- „Es könnte Professor Plum sein“ bedeutet nicht „Professor Plum ist der Täter“.
- ➡️Besser: Möglichkeiten erst dann als sicher markieren, wenn sie logisch bewiesen sind.
- „Es könnte Professor Plum sein“ bedeutet nicht „Professor Plum ist der Täter“.
- Immer dieselben drei Karten nennen
- Wer ständig dieselbe Kombination abfragt, erhält häufig nur begrenzte neue Informationen.
- ➡️Besser: Gezielt einzelne Bestandteile verändern.
- Wer ständig dieselbe Kombination abfragt, erhält häufig nur begrenzte neue Informationen.
- Die Reihenfolge der Antworten ignorieren
- Auch die Frage, wer überhaupt reagieren konnte, kann wichtige Informationen liefern.
- Zu früh anklagen
- Eine starke Vermutung ist noch kein Beweis.
- ➡️Besser: Vor einer Anklage prüfen, ob alle drei Bestandteile der Lösung tatsächlich abgesichert sind.
- Eine starke Vermutung ist noch kein Beweis.
Spielregeln Cluedo als Video
FAQ – Häufige Fragen zu Cluedo
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Was ist das Ziel von Cluedo?
Das Ziel besteht darin, herauszufinden, welche Person, welcher Raum und welche Tatwaffe zur geheimen Lösung gehören.
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Wie viele Personen können Cluedo spielen?
Das hängt von der konkreten Ausgabe ab. Klassische Versionen sind typischerweise für mehrere Personen ausgelegt, häufig etwa drei bis sechs.
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Wie lange dauert Cluedo?
Eine Partie dauert häufig ungefähr 30 bis 60 Minuten. Je nach Spielerzahl, Erfahrung und Spielverlauf kann die Dauer variieren.
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Ist Cluedo für Kinder geeignet?
Viele Ausgaben richten sich an Kinder ab etwa acht Jahren. Entscheidend sind jedoch auch Lesefähigkeit, Konzentration und die Fähigkeit, Informationen logisch miteinander zu verbinden.
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Was ist der Unterschied zwischen einer Vermutung und einer Anklage?
Eine Vermutung dient dazu, Informationen zu sammeln. Eine Anklage ist die Behauptung, die geheime Lösung vollständig gefunden zu haben.
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Was macht Cluedo so spannend?
Die Spannung entsteht aus der Kombination von Geheimnissen, begrenzten Informationen und logischer Deduktion. Niemand kennt den vollständigen Fall, aber jeder Zug kann einen Teil der Lösung sichtbar machen.
Fazit: Warum Cluedo ein zeitloser Klassiker geblieben ist
Cluedo verbindet ein leicht verständliches Grundthema mit einer überraschend vielseitigen Spielmechanik. Die zentrale Frage – Wer war es, wo geschah die Tat und womit wurde sie begangen? – ist sofort verständlich. Die tatsächliche Lösung erfordert jedoch deutlich mehr als eine zufällige Vermutung.
Der besondere Reiz entsteht aus dem Zusammenspiel von Deduktion, Erinnerung, Kommunikation und strategischer Fragestellung. Jede Karte, jede Vermutung und jede Reaktion kann Informationen liefern. Gleichzeitig muss sorgfältig unterschieden werden, was tatsächlich bewiesen ist und was lediglich wahrscheinlich erscheint.
Gerade darin liegt die Stärke von Cluedo: Das Spiel erzählt keinen fertigen Kriminalfall. Die Mitspielenden erzeugen ihn während der Partie selbst.
Ob als Familien-Brettspiel, klassisches Gesellschaftsspiel, Krimiabend oder Einstieg in die Welt der Deduktionsspiele – Cluedo zeigt, wie aus wenigen Regeln ein komplexes Informationspuzzle entstehen kann. Die Mischung aus Zufall auf dem Spielplan und eigenständiger Schlussfolgerung sorgt dafür, dass sich Partien trotz des vertrauten Grundprinzips immer wieder unterschiedlich entwickeln.
Wer klassische Kriminalgeschichten, Rätsel und logisches Kombinieren miteinander verbinden möchte, findet in Cluedo deshalb ein Gesellschaftsspiel, dessen Grundidee auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung nichts von ihrer Verständlichkeit und ihrem Spannungsfaktor verloren hat.
Glossar
- ➡️Deduktion, Deduktionsspiel
- Deduktion bedeutet, aus bereits bekannten Informationen eine logische Schlussfolgerung zu ziehen. Deduktion bedeutet kurz gesagt, durch logisches Ausschließen Schritt für Schritt zu einer Lösung zu gelangen.
- Bei Cluedo funktioniert das beispielsweise so:
- Eine Karte befindet sich auf der eigenen Hand ➡️Diese Karte kann nicht die Lösung sein.
- Eine Mitspielerin kann eine bestimmte Karte zeigen ➡️Sie besitzt mindestens eine der genannten Karten.
- Alle möglichen Waffen bis auf eine sind ausgeschlossen ➡️Die verbleibende Waffe muss Teil der Lösung sein.



